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Themenübersicht:  

Was ist der Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden (BEFG)?
Was sind Brüdergemeinden und wie sind sie entstanden?
Wer sind wir?
Wie kann ich Christ werden?
Wie sieht das Profil der Brüdergemeinden aus?
Wozu gibt es eine Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden (AGB)?


Wer sind wir?

  • Wir sind Christen. Wir glauben an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wie er uns im Alten und Neuen Testament bezeugt ist. Die Bibel ist der Maßstab für unsere Lehre und unser Leben.
  • Wir sind evangelisch. Ebenso wie die Kirchen der Reformation bekennen auch wir Jesus Christus als den Sohn Gottes, als unseren Herrn und als den Retter der Welt, welcher uns allein aus Gnade und allein durch den Glauben vor Gott gerecht gemacht hat.
  • Wir sind eine Freikirche. Seit unserer Entstehung treten wir für die Religions- und Gewissensfreiheit ein und befürworten die Trennung von Staat und Kirche. Unseren Haushalt bestreiten wir aus den freiwilligen Beiträgen unserer Mitglieder.
  • Wir sind eine Gemeinde von gläubig getauften Menschen. Die Taufe geschah aufgrund einer bewusten persönlichen Entscheidung eines jeden Einzelnen und seines Bekenntnisses zu Jesus Christus.
  • Wir gehören als Ortsgemeinde zur AGB und zum BEFG. Obwohl wir als Ortsgemeinde selbstständig sind, wollen wir nicht unabhängig voneinander sein. Wir wissen uns von Gott mit den anderen Gemeinden gleicher Lehre zusammngeführt.

    Wie kann ich Christ werden?

    Dies ist eine sehr persönliche Frage, die am besten in einem persönlichem Gespräch zu beantworten ist!
    Hier erfolgt nur eine kurze Antwort, welche den Prozess des Christwerdens in 6 Punkten zusammenfasst:

    Einleitung:

    1. Punkt:

    2. Punkt:

    3. Punkt:

    4. Punkt:

    5. Punkt:

    Wie geht es weiter?


    Was sind Brüdergemeinden und wie sind sie entstanden?

  • Die Brüdergemeinden sind eine Freikirche und keine Sekte. Das heißt: Die Grundlage unseres Glaubens ist allein die Bibel, auch Heilige Schrift genannt. Wir erheben keine Kirchensteuer, die evtl. vom Staat eingezogen wird. Wir finanzieren unsere Arbeit allein aus freiwilligen Spenden unserer Mitglieder. Wir sind somit unabhängig von staatlichen Einrichtungen, Behörden und Förderungen.
  • Die ersten Brüdergemeinden entstanden in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie sind ein Teil der großen Erweckungs- und Gemeinschaftsbewegung, welche bis auf die Zeit der Reformation zurück gehen. Im 18. und 19 Jahrhundert entwickelten sich in Deutschland sowohl innerkirchliche "Gemeinschaften" als auch "freikirchliche" Gruppen. Damals beschäftigte viele Christen unter anderem auch die Frage nach der Einheit der Gemeinde Jesu Christi. Aus diesem Suchen heraus entstsand die Brüderbewegung. Zuerst in England und später in Deutschland. Eigentlich wollte man damals nicht eine neue freikirchliche Gruppe bilden, sondern die Einheit der Gemeinde Jesu Christi bezeugen. Dies geschah und geschieht besonders bei der Feier des "Abendmahls" bzw. bei der "Mahlfeier".
  • Heute gibt es die Brüdergemeinden in ganz Deutschland, und in vielen anderen Ländern der Erde. In einigen Ländern, wie Argentinien, Italien, Neuseeland, Spanien, Rumänien und in Teilen von Westafrika und Südindien, sind sie sogar die stärkste evangelikale Gemeindegruppe.
  • Von den Brüdergemeinden sind bis heute viele Impulse in andere evangelikale Gemeinden, Gruppen und christliche Werke ausgegangen.
  • (Quelle: "Zur Zeit 2004")

    Hier gibt es weitere Informationen zur Geschichte und Gegenwart der Brüdergemeinden.


    Wie sieht das Profil der Brüdergemeinden aus?

    "Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder."  (Die Bibel - Mt 23,8)

    Diese Aussage unseres Herrn Jesus Christus prägt uns, die Brüdergemeinden. Das bruderschaftliche Prinzip zeigt sich vor allem in der gemeinschaftlichen Leitung und Gestaltung der Gemeinden und ihrer Zusammenkünfte.
     
  • Die Brüdergemeinden sind schriftgebunden. In Fragen der Lehre, des Lebens und der Gemeindepraxis stützen sie sich auf das Wort Gottes, die Bibel. Daraus enstehen wichtige Erkenntnisse, z. Bsp. wie der Glaube heute gelebt werden kann oder wie die Gemeinde funktioniert. Nicht Tradition und Dogmen stehen bei uns im Vordergrund, sondern das neutestamentliche Gemeindebild in seiner zeitgemäßen Übersetzung.
  • Die Brüdergemeinden sind bruderschaftlich geleitet. Jesus ist das Haupt der Gemeinde. Er hat Hirten (Älteste) und Diakone berufen, die die Gemeinde leiten sollen. Die Leiter stehen in der Regel im Berufsleben und führen entsprechend ihren Gaben die Leitungsaufgabe in der Gemeinde meist ehrenamtlich durch. Dadurch ist die Leitung lebensnah.
  • Die Brüdergemeinden sind gabenorientiert. Gott hat jedem wiedergeborenen Christen mindestens eine Gabe gegeben, die er in das Gemeindeleben einbringen kann. In den Brüdergemeinden werden die Gaben geweckt, gefördert und eingesetzt. So entsteht Vielfalt im Dienst und im Lob Gottes. Durch die Mitarbeit vieler Einzelner kann sich die Gemeinde weiter entwickeln.
  • Die Brüdergemeinden sind selbständig. Jede Ortsgemeinde ist autonom in Struktur und Führung. Das macht sie unabhängig von großen schwerfälligen Organisationen. Dennoch pflegen die einzelnen Gemeinden einen intensiven Austausch untereinander. Sie unterhalten auch mehrere unabhängige Glaubenswerke der Mission, Diakonie und Literaturarbeit.
  • Die Brüdergemeinden sind missionarisch aktiv. Innerhalb einer Gemeinde sind immer genügend Gaben vorhanden, um in der näheren Umgebung zu evangelisieren oder in fernen Ländern zu missionieren. Das führt zu gesundem Wachstum vor Ort oder weltweit.
  • Die Brüdergemeinden sind christozentrisch. Die Gläubigen in den Brüdergemeinden feiern sonntags das Mahl des Herrn. Dabei erinnern sie sich an die durch Jesus Christus vollbrachte Erlösung.
  • Die Brüdergemeinden sind ein Teil der weltweiten Gemeinde Jesu. Brüdergemeinden sind attraktiv sowohl für Nichtgläubige als auch für motivierte Christen. Als Christen innerhalb der Brüdergemeinden wissen wir uns mit allen anderen wahren Christen auf der Erde in Jesus Christus verbunden.
  • (Quelle: "Zur Zeit 2003")

    Wozu gibt es eine Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden (AGB)?

    Die Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden (AGB) wurde 1980 gegründet. Sie ist keine eigene Kirche oder Freikirche, sondern ein Arbeitsorgan der Brüdergemeinden in Deutschland. Die AGB unterhält eine Verwaltungsstelle. Sie bietet den Brüdergemeinden eine notwendige rechtliche Ordnung und unterstützt sie bei gemeindeübergreifenden Aufgaben. Die Unterstützung geschieht z.Bsp. durch eine Koordination der Zusammenarbeit, durch übergemeindliche Informationen, Beratung, Begleitung und/oder finanzieller Hilfe. Dabei bleibt die Selbständigkeit jeder Ortsgemeinde garantiert.
    Die Organe der AGB sind die Jahresversammlung, in der alle Gemeinden durch Delegierte vertreten sind, und ein von der Jahresversammlung gewählter Bruderrat. (Quelle: "Zur Zeit 2003")

    Was ist der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG)?

    Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. ist die größte deutsche Freikirche. Hierin haben sich viele Ortsgemeinden der Baptisten und der Brüdergemeinden zusammengefunden.
    Die Leitungsstruktur des BEFG ist wie folgt aufgebaut:
    - Oberstes Entscheidungsgremium ist der Bundesrat, der sich aus den Delegierten von Gemeinden, Vereinigungen, Einrichtungen, Werken u.a. zusammensetzt.
    - Das Präsidium des BEFG wird vom Bundesrat gewählt und leitet den Bund. Ihm gehörzen zur Zeit an: Siegfried Großmann (Präsident), Dr. Raimund Utsch (Stellvertreter), Reinhard Lorenz (AGB-Vorsitzender) u.a.
    - Für operative Aufgaben der Leitung hat das Präsidium die Mitglieder der Bundesgeschäftsführung berufen, wie einen Generalsekretär (Regina Claas), einen kaufm. Geschäftsführer (Andreas Lengwenath) und die Leiter der Dienstbereiche Gemeindeentwicklung, Jugend, Mission und Theologisches Seminar.
    - Jede Ortsgemeinde ist für ihre Belange selbst zuständig und organsiert ihre Anliegen selbständig. In der Gemeinde ist die Versammlung der Mitglieder das Entscheidungsgremium. Hier werden Grundsatzentscheidungen zu Finanzen, Personal, Zielen u.a. getroffen. Eine berufene Gemeindeleitung (manchmal auch Älteste, Leitungskreis, verantwortliche Brüder o.ä. genannt) führt die operativen Aufgaben innerhalb der Ortsgemeinde aus. Die Ortsgemeinden einer geografischen Region sind in Verbänden (Vereinigungen) zusammengeschlossen.

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